Seminar mit Sensei McCarthy in Haßloch am 7. Juni 2014

Obwohl von Verletzungen gebeutelt, brachen Sabrina, Steve und ich zum Seminar mit Sensei McCarthy nach Haßloch  auf. Mein erstes Seminar mit Sensei McCarthy stand auf dem Plan, wird das Seminar wie immer ablaufen oder doch komplett anders?

Das Seminar lief ein bisschen anders ab, als ich es bis dahin von den Seminaren mit Olaf Krey kannte. Sensei McCarthy erzählte viel von den Techniken (Würge und Hebel), aber auch von seinem Lebensweg.  Die oft sehr ausführlichen Berichte wurden sehr unterhaltsam vorgetragen, womit die Anstrengung beim Zuhören und Verstehen des Englischen oft in den Hintergrund gerieten. Die Abwechslung von Theorie und Praxis gefiel mir sehr gut und ließ den Seminartag wie im Flug vergehen.

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Sensei Patrick McCarthy und Sensei Olaf Krey – Foto von Steve Mirke

Themen, die während des Seminars angesprochen und geübt wurden, waren z.B. „kaishu waza“, „wie befreie ich mich aus einer Würge und kann den Gegner zu Fall bringen?“ oder „wie verbessere ich meine Situation, wenn ich schon am Boden liege?“.

Manchmal kam es mir vor, dass das eigentliche Üben der Techniken ein bisschen in den Hintergrund gestellt wurde und es Sensei wichtiger war, dass alle Anwesenden, egal von welcher Stilrichtung sie komen, die Anekdoten aus seinem Leben in einer Kurzfassung zu hören bekommen und somit die Gemeinsamkeit aller Übenden erkennen, nämlich die Kampfkunst.

Abschließend noch ein amüsantes Beispiel seines Vortragsstils. Beim Bodentraining sollte ein bestimmter Armhebel geübt werden. Statt den Hebel beim Namen zu nennen, meinte er nur „like Jackie Chan“ und zeigte mit dem Arm die „Schlange“.

Auf weitere amüsante und lehrreiche Seminare mit Sensei McCarthy freue ich mich schon.