Gürtelprüfung und Weihnachtsfeier am 17.12.2016

Gürtelprüfung und Weihnachtsfeier am 17.12.2016

An der diesjährigen Gürtelprüfung haben teilgenommen (und bestanden):

Homepage_2Timo Kuhlmann (8. Kyu), Lukas Kanizai (8. Kyu), Jessica Aikele Keller (8. Kyu), Kim Jenny Ho (8. Kyu), Ian Felix Lorenz (8. Kyu), Ben Großhans (7. Kyu), Norio Bader (7. Kyu), Anna-Lisa Saur (6. Kyu), Jacqueline Maart Keller (6. Kyu), Daniel Escher (6. Kyu), Noel Ehret (6. Kyu), Mika Block (6. Kyu), Yannik Spoerel (6. Kyu), Lukas Schmitt (5. Kyu), Dominic Rinderer (5. Kyu), Andreas Burk (5. Kyu), Miriam Betz (4. Kyu), Lucas Rinderer (4. Kyu), Kai Schmollinger (4. Kyu) und Florian Betz (4. Kyu).

Herzlichen Glückwunsch!!!

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Karate-Erlebnistag am 03.12.16

Karate-Erlebnistag am 03.12.16

Wir trafen uns um 10 Uhr im Dojo in der Theodor-Heuss-Halle. Nach dem Aufwärmen hatten wir eine Trainingseinheit für die bevorstehende Prüfung. Danach gab es leckere Tortellini zum Mittagessen, die Ruben und 2 Karateka gekocht haben. Nun spielten wir Karateball (Zombieball) und danach gab es noch eine Trainingseinheit. Zur Stärkung gab es Muffins, Cookies, Mandarinen und Apfelschnitze. Anschließend hatten wir eine Trainingseinheit mit dem Bo, die Steve angeleitet hat. Ein Highlight war dann das Airtrack auf dem wir Saltos, Rollen auf dem Boden und über einen Stab in der Luft gemacht haben. Nach dem Abendessen gingen wir auf eine „erfrischende“ Nachtwanderung mit Taschenlampen. Zum Schluss spielten wir nochmal Karateball. Jetzt wurden wir leider schon von unseren Eltern abgeholt. Der Karateerlebnistag war sehr schön!

 

Sommercamp 2016: „nana korobi ya oki“

Sommercamp 2016: „nana korobi ya oki“

Ankunft: Samstag
850 km Fahrt – volles Auto – interessante Gespräche – Ankunft – Zimmer beziehen – Abendessen – Boxtraining – Schweiß – powern – Tabata – duschen – zusammensitzen – Wein trinken – müde ins Bett fallen

IMG_1124-KopieTag 1: Sonntag
müde die Äuglein öffnen – kurz abwägen ob man joggen gehen kann/will – weiterschlafen – frühstücken – Powernap – Vormittagstraining – Bälle hin- und herwerfen – „FIVE!“ – Liegestütz – einen Ball weiterwerfen – „FIVE!“ – Liegestütz – aus dem Sand aufstehen – „FIVE!“ – Liegestütz – … – Kihon – Partnerwechsel – taisabaki takedowns – Sand überall – nach dem Training kurz in den See springen – Mittagessen – Powernap – Theorie-Einheit mit Sven und Dinah – Warum machen wir Karate? – in sich reinhören – den Ideen von anderen lauschen – Austausch in Kleingruppen – Formulierung von Wochenzielen – weitergehende Gespräche mit lieben Menschen über Probleme/Sorgen/Erfahrungen – Abendessen – Boxtraining – müde aber glücklich duschen – gemeinsam den Abend ausklingen lassen – gemeinsam lachen – schlafen

Tag 2: Montag
IMG_4040mit schermzenden Unterarmen aufwachen – frühstücken – Powernap – Vormittagstraining – erneut das Bälle-Spiel – „FIVE!“ – Liegestütz – Ball weiterwerfen – „FIVE!“ – Liegestütz – aus dem Sand aufstehen – „FIVE!“ – Liegestütz – … – Taktikbesprechung – Frust kommt auf – ich muss auf Kniebeugen umsteigen – „FIVE!“ – der Schweiß tropft – verschiedene Nyumon-Drills – wieder taisabaki takedowns im Sand – sich wie ein paniertes Schnitzel fühlen – ab in den See – Mittagessen – Powernap – Wiederholung des Bälle-Spiels – „FIVE!“ – unzählbar viele Liegestütze – Bo-Training – bekannte Formen wiederholen – Detailarbeit – Tipps bekommen – üben – Abendessen – Boxtraining – Kombinationen üben – Füße und Hände synchronisieren – über seine Wochenziele sprechen – duschen – bei Wein und Bier zusammensitzen – wohltuende Gespräche führen – gemeinsam singen – im Bett verschwinden

IMG_3951Tag 3: Dienstag
Augen öffnen – jeden Muskel seines Körper spüren – frühstücken – in müde Augen schauen – Powernap – Vormittagstraining – das Bälle-Spiel am Strand – „FIVE!“ – Liegestütz – Ball weiterwerfen – „FIVE!“ – Liegestütz – aus dem Sand aufstehen – „FIVE!“ – Liegestütz – … – Resignation – schmerzende Körper – FIVE!“ – Liegestütz – Nyumon-Fomen wiederholen – Spaß im „Sandkasten“ – kurze Erfrischung im See – Mittagessen – sich kränklich fühlen – Powernap – Bo-Training – Wiederholung – eine „neue“ Kata lernen – Eku-Kata laufen – Spaghetti im Kopf – Abendessen – Boxeinheit mit Sven – trotz eher kalten Außentemperatur schwitzen – warm duschen – Lagerfeuer mit Stockbrot – schöne Atmosphäre – nette Gespräche – schlafen

Tag 4: Mittwoch
aIMG_3575ufwachen – matschig fühlen – frösteln – frühstücken – Powernap – Vormittagstraining – Nyumon – Bälle-Spiel – „FIVE!“ – Liegestütz – Ball weiterwerfen – „FIVE!“ – Liegestütz – aus dem Sand aufstehen – „FIVE plus THREE!“ – wütend werden – Taktikbesprechung – den inneren Schweinehund bekämpfen – „EIGHT!“ – Liegestütz – weitermachen – Ellenbogendrill mit Jannik – Mittagessen – Powernap – Nachmittagsspaziergang – Gordischer Knoten – Arm-Chaos – weitere kleine Spiele – Regentropfen – Abendessen – im Kopf diverse Dinge wiederholen – Boxeinheit – Kombinationen mit Kicks – gleichzeitig frieren und schwitzen – unter der Dusche stehen – gemeinsam am Tisch sitzen und mit Sven die Wochenziele auswerten – Bilanz ziehen – wohltuende Gespräche führen – selbstgemachten Wein trinken – in die Koje fallen

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Tag 5: Donnerstag
aufstehen – Sachen packen – frühstücken – das Auto beladen – verfrühte Abreise – von den anderen Karateka Abschied nehmen – sich ins Auto setzen – 850 km Heimfahrt – gemeinsam Dinge auswerten – dankbar sein – an die anderen denken, die ihren Tag auf den Matten verbringen – Vorfreude auf 2017

Seminar mit Patrick McCarthy Hanshi am 09. & 10. Juli 2016 in Straßburg

Seminar mit Patrick McCarthy Hanshi am 09. & 10. Juli 2016 in Straßburg

Samstag, früh morgens, strahlend blauer Himmel, die Sonne knallt, das Thermometer hat die 25 Grad Hürde bereits genommen und ein Wochenende mit Temperaturen jenseits der 30 Grad steht an. Doch ich packe meine Tasche nicht für einen herrlichen Tag am Badesee, sondern tausche meine Badehose gegen meinen frisch gewaschenen Karateanzug, um das Wochenende in einer muffigen Sporthalle in Straßburg zu verbringen! Wie bitte? Der hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank, mögt ihr nun denken, doch etwas ganz besonders steht an und zwar ein Seminar mit unserem Sensei Patrick McCarthy! Ja, genau dieser McCarthy, dem wir – ich nenne es einmal so – unsere Karate-Philosophie Kôryu Uchinâdi (http://www.koryu-uchinadi.de) zu verdanken haben.

Bereits im Mai war ich mit Dirk auf dem Seminar in Haßloch (www.koryukan-hassloch.de), allerdings nur am Samstag, nun sollte es das ganze Wochenende sein. Und so war die Vorfreude trotz der allgemeinen Wetterlage sehr groß und ich konnte es kaum erwarten, bis uns, also Sabrina und meine Wenigkeit, Steve nach Straßburg chauffiert hat.

Das Thema des Seminars lautet “Kata Anwendungen zur Selbstverteidigung”, wie auch schon in Haßloch. Somit wusste ich zumindest für den ersten Tag, was mich erwartet und konnte mein Wissen etwas auffrischen.

Nach ein paar lockeren Laufrunden beginnen wir mit den Aufwärmübungen, größtenteils ähnlich, wie wir sie auch bei uns im Training machen, …nach hinten rollen, Kopf nicht auf den Boden, Beine gen Himmel und dann einhaken, links, rechts im Wechsel und so weiter. Die erste Übung kenne ich dann prompt auch schon vom Seminar in Haßloch, was mir einen kleinen Wissensvorsprung verschafft. Und so kann ich meinem französischen Schwarzgurt-Trainingspartner dann sogar den Drill erklären und meine Gürtelfarbe spiegelt nicht ganz mein Wissen wider. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die meisten bei diesem Seminar zwar einen schwarzen Gürtel trugen, jedoch nicht im KU, sondern in anderen Stilen. Einen Ausschnitt dieser ersten Partnerübung könnt ihr euch hier ansehen: https://youtu.be/8l7xMaC-zUE

Und so verging der erste Tag, Sensei McCarthy erklärt alle Übungen ausführlich und erläutert immer wieder, in welcher Verbindung die Übungen bzw. die Griffe zu den traditionellen Kata-Bewegungen stehen. Nebenbei erzählt er nette Anekdoten oder gibt Einblicke in die Geschichte von Karate. Hier betont er stets, dass Karate “Selbstverteidigung” ist und es dabei nicht auf Stile ankommt. In einer realen “Ernstsituation” wird die Frage nach deinem Karate-Stil wohl das Letzte sein, wonach sich dein Gegenüber erkundigt.

Am zweiten Tag starten wir nach dem Aufwärmen mit Heishu waza, was wir natürlich schon oft im Training gemacht haben. Hier hatte ich die Möglichkeit meine Technik zu verbessern und nebenbei war es mehr als interessant, die Technik einmal von Patrick McCarthy persönlich erklärt zu bekommen. Und ich kann euch versichern, Sabrina und Steve machen das mehr als sehr gut! 🙂

Nachmittags ging es dann in den Bodenkampf – zum Bodenkampf sagt der Sensei: Vermeide den Bodenkampf so gut es geht, es ist nie eine angenehme Position, aber du musst ihn hervorragend beherrschen! Sensei McCarthy führte zahlreiche Hebel- und Würgetechniken am Boden vor. Wie immer sah es recht einfach aus, aber als Steve und ich dann im Selbstversuch waren, mussten wir feststellen, dass es oftmals doch nicht so einfach ist. Und es kommt auf den Zentimeter an: Steve versuchte mein Bein zu hebeln, doch selbst unter größerem Krafteinsatz konnte mir Steve nicht mehr als ein müdes Lächeln entlocken. Sensei McCarthy hat das sofort erkannt, Steves Bein 2cm nach unten geschoben und Steve musste anschließend keine Kraft aufwenden und die ganze Halle wusste, dass der Hebel richtig sitzt (siehe Bild). Wie sagt der Sensei es so schön: Position ist alles 🙂

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Die KU-Germany Fraktion in Straßburg mit Sensei McCarthy

Am Ende des Seminars lag die Außentemperatur immernoch um die 30 Grad – wir durften nun erst mal auf die Autobahn – dennoch hat sich jede Minute gelohnt und ich kann euch nur sagen: Sollte sich euch einmal eine Gelegenheit bieten, an einem Seminar mit McCarthy Hanshi teilzunehmen, dann packt sie beim Schopfe!