Seminar „Entschlüsselung der BSK-Systeme“ vom 07.- 08. August 2010

eine Betrachtung von Sabrina Lubik

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Wenn man auf ein Seminar fährt, dann passiert da etwas mit einem, zumindest geht es mir immer so. Die Vorfreude ist groß, aber die Motivation, mit der man wieder nach Hause fährt, ist immer noch ein Stück größer. Man kann sich das ein bisschen wie Volltanken vorstellen: Kurz bevor man keinen Sprit mehr hat und stehen bleibt, wird nicht nur der Tank wieder bis unter den Strich nachgefüllt, sondern auch der Ersatzkanister im Kofferraum.So auch dieses Seminar. Das Zusammenspiel von Theorie und Praxis war meiner Meinung nach optimal ausgewählt, auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Mir sind Dinge bewusst geworden, die lange in Vergessenheit geraten sind und die mir in dieser Form zuvor noch nicht deutlich waren. Ganz weit vorne liegt hierbei die Tatsache, dass die Kata das Herzstück des Karate ist und eigentlich keine gleichwertige Säule neben dem Kumite und dem Kihon bildet.

Allerdings darf ich auch das Waffentraining und der Leitung von Elisabeth Schnorr und Volker Schulz nicht ungenannt lassen. Durch die kleine Anzahl an Karateka hab ich so viel mitnehmen können, dass ich im Anschluss an die Trainingseinheit gute 20 Minuten damit beschäftigt war, mir die wichtigsten Dinge in mein Notizbuch zu schreiben, damit ich sie nicht glecih wieder so schnell vergesse. Es ist immer schön, wenn man in den Genuss kommt, unterrichtet und korrigiert zu werden. Man lernt dies ganz anders zu schätzen, wenn sich die eigene Verantwortung
von Zeit zu Zeit verändert. Deshalb möchte ich mich hiermit nochmal ganz speziell bei Sensei Christian Lind, Sensei Peter Schömbs, sowie Elisabeth Schnorr und Volker Schulz für das tolle Seminar und die konstruktive Kritik bedanken. Mein Dank geht aber natürlich auch an die anderen Seminarteilnehmer und Sensei Werner Lind, die für interessante und hilfreiche Gespräche und damit das Auffüllen des Ersatzkanisters gesorgt haben. Denn auch nach diesem Seminar war die Motivation, mit der ich zurück nach Gärtringen gefahren bin, wieder riesengroß.

Kleiderstaffelschwimmen beim Freibadfest am 18.07.2010

ein Rückblick von Sabrina Lubik

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Beim Freibadfest am vergangen Sonntag haben sich einige unserer Karateka der Herausforderung
des Kleider-Staffelschwimmens gestellt. Obwohl wir die kleinste Abteilung des TSV Gärtringen sind, waren wir sowohl mit einer Frauen-, als auch mit einer Männermannschaft á vier Personen vertreten und haben um die vorderen Plätze gekämpft – und das ziemlich erfolgreich! Unsere Jungs haben sich den ersten Platz erschwommen und sind deutlich vor der Mannschaft des Fördervereins und dem Team der Stimmbande ans Ziel gekommen.

Die weiblichen Karateka hatten die zwei jüngsten Schwimmerinnen im Team und haben den 5. Platz erreicht. Somit sind sie knapp hinter den Faustballern, aber wiederum relativ deutlich vor dem Team der Jugendfeuerwehr am Ziel angekommen.

Herzlichen Glückwunsch allen Schwimmern, jetzt gilt es den Titel nächstes Jahr zu verteidigen!

Gürtelprüfung und Sommerfest am 19. Juni 2010

ein Rückblick von Helge Schönborn

12 Karateka aus dem Gärtringer Karate-Dôjô stellten sich am Samstag, den 19.06.2010, den Herausforderungen einer Gürtelprüfung. Ein Karateka konnte verletzungsbedingt leider nicht teilnehmen – gute Besserung!

Für viele war es die erste Gürtelprüfung und deshalb besonders spannend.

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Alle Karateka freuten sich darauf, ihren Eltern, Verwandten, Freunden und auch sich selbst zu zeigen, was sie gelernt hatten. Dabei zählt für eine Gürtelprüfung außer der gezeigten Leistung auch die Beziehung zum Lehrer, das Verhalten im Unterricht, das Kümmern um den eigenen Fortschritt, der Umgang mit den anderen Dôjô-Mit-gliedern und die Teilnahme an Seminaren.

Um 09:00 Uhr trafen sich alle im Dôjô. Nach einer Begrüßung der Teilnehmer durch die Dôjô-Leiterin Sabrina Lubik übernahm Annika Schönborn die gemeinsame Erwärmung.

Zuerst durften die kleinsten Karateka der Kindergruppe (6-12 Jahre) ihren Verwandten und ihren Übungsleitern Annika Schönborn und Benjamin Tattko zeigen, was sie gelernt haben. Danach mussten sich die Karateka der Jugend- und Erwachsenengruppe unter den kritischen Blicken ihrer Lehrer Sabrina Lubik und John Salib beweisen und zeigen, was sie gelernt haben.

Trotz der Nervosität legten alle Karateka eine super Prüfung ab und waren danach sehr erleichtert, diese hinter sich zu haben. Nachdem die Prüfung gegen 12:00 Uhr zu Ende war, gingen wir alle nach Hause, um uns um 15:30 Uhr zur Urkundenverleihung und zum gemeinsamen Grillen wieder zu treffen. Annika Schönborn überreichte unseren jüngsten Karateka ihre Urkunden und war sichtlich stolz auf die gezeigten Leistungen. Danach konnte auch Sabrina Lubik den anderen Karateka gratulieren und die Urkunden übergeben.

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Die Kinderprüfungen bestanden haben:

Zum 10. Kyu:        Ann-Kathrin Motteler, Helena Jess, Markus Ramoser, Kirsten Träger
Zum 9 1/2. Kyu:    Chantal Zinser
Zum 9. Kyu:          Lukas Stotz, Gil Kapahnke

Die Prüfung nach BSK Prüfungsprogramm bestanden haben:

Zum 9. Kyu:          Kristof Jebens, André Kres, Agalya Nagarathinam
Zum 5. Kyu:          Anke Schönborn, Helge Schönborn

Am 02.07.2010 hat Malin Wagner die Nachprüfung (da sie an der regulären Prüfung krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte) zum 9 1/2. Kyu gemäß Kindergürtelprüfung erfolgreich bestanden.

Herzlichen Glückwunsch allen Karateka zur bestandenen Gürtelprüfung!